Die Eifeler Maare sind ehemalige Vulkankrater, die sich mit Wasser gefüllt haben und heute als stille, von Wäldern und Wiesen umgebene Seen ein besonderes Naturerlebnis bieten.
Die Eifeler Maare sind ehemalige Vulkankrater, die sich mit Wasser gefüllt haben und heute als stille, von Wäldern und Wiesen umgebene Seen ein besonderes Naturerlebnis bieten.
Die Maare der Eifel sind einzigartige Zeugen einer bewegten vulkanischen Vergangenheit. Entstanden durch explosionsartige Ausbrüche und anschließende Einstürze, füllten sich die trichter- oder schüsselartigen Vertiefungen mit Wasser und wurden zu Seen, die heute wie blaue Augen in der hügeligen Landschaft liegen. Jedes Maar hat seinen eigenen Charakter: Manche sind von dichten Wäldern umringt, andere öffnen sich zu Wiesenlandschaften; einige sind naturbelassene Schutzgebiete mit Stegen und Beobachtungspunkten, andere verfügen über Bademöglichkeiten, Liegewiesen oder Bootsverleih. Rundwege führen meist nah am Ufer entlang und bieten immer wieder schöne Ausblicke über die Wasserfläche und die umgebende Landschaft. Infotafeln erklären die Entstehung der Maare, die geologischen Prozesse im Untergrund und die Besonderheiten der lokalen Flora und Fauna. Wer mehrere Maare auf einer Rundtour kombiniert, erhält ein eindrucksvolles Bild der vulkanischen Eifel mit ihren Kuppen, Senken und Wasserflächen. So wird aus dem Spaziergang am Seeufer eine kleine Zeitreise in die Erdgeschichte, die sich ideal mit Picknickpausen und Fotostopps verbinden lässt.