Das Stellplatz-, Campingplatz- und Caravaning Portal

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in regelmäßigen Abständen wird an dieser Stelle ein kurzer Artikel über interessante Reiseziele, spezielle Ausflugsmöglichkeiten und hilfreiche Travel Tips veröffentlicht.
Wenn ich mich vorstellen darf?
Ich reagiere auf den Namen Michael Moll und bin Autor von mittlerweile fast 70 Reiseführern.
Die Bandbreite reicht von Wanderführern über Fahrradreiseführern bis hin zu Reiseführern für Wohnmobiltouristen mit den Zielen Schweden, Dänemark, Südtirol, Schweiz, England, Schottland und vielen weiteren.
Manch einer wird mich vielleicht schon persönlich kennengelernt haben, denn ich präsentiere von meinen Reisen unterhaltsame Multimedia-Vorträge in ganz Deutschland und betreibe zusammen mit meiner Frau den selber gebauten Wohnmobilstellplatz in Nordkirchen, nur 600 Meter vom dortigen Barockschloss entfernt. Und an manchen lauen Sommerabenden halte ich die Vorträge sogar bei uns auf dem Platz und würde mich freuen, wenn wir uns dort einmal sehen werden.
Mehr über mich gibt es natürlich auch im Netz unter www.dieweltenbummler.de

Viele Grüße und immer eine sichere Fahrt auf tollen Reisen wünscht
Michael Moll

Ich melde mich heute aus der Sommerpause zurück und muss gestehen, dass ich wieder einmal festgestellt habe, dass die kleinsten und einfachsten Stellplätze oftmals die schönsten sind. Für ein neues Buch, dass im Frühjahr 2018 im Bruckmann-Verlag erscheinen wird, war ich in diesem Sommer an der deutschen Nordseeküste zur Recherche unterwegs. Zwischen Papenburg und Sylt habe ich mir zahlreiche Stellplätze und Campingplätze angeschaut, ich habe die deutschen Inseln erkundet, war im Watt unterwegs und habe sehr viel Glück mit dem Wetter gehabt. Denn schönes Wetter ist das A und O, wenn man Bilder für einen Reiseführer erstellen möchte.

Abendlicher Spaziergang am Elbufer

Während ich mit der ostfriesischen Küste ohnehin schon aus privaten Gründen sehr gut vertraut bin, war mir die nordfriesische Küste in manchen Abschnitten noch unbekannt. Aber genau hier haben mich zwei kleine Wohnmobilstellplätze positiv überrascht und meiner Frau und mir wunderbare Nächte beschert. Unsere Fahrt brachte uns unter anderem mit der Fähre von Wischhafen über die Elbe nach Glückstadt. Da es an dem Tag schon spät geworden war, kam uns der Stellplatz in Brokdorf gerade recht. Gut, Brokdorf ist bundesweit nicht gerade wegen einer Sehenswürdigkeit bekannt, sondern vielmehr wegen des dortigen Kernkraftwerks. Es gibt definitiv angenehmere Bauten in der Nähe eines Übernachtungsplatzes, aber die Aussicht auf die Elbe war beim abendlichen Spaziergang natürlich dennoch grandios.

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Wie man manchmal im Gespräch mit anderen Wohnmobilfahren so zwischendurch raushört, ist es dem einen oder anderen Wohnmobilfahrer gelegentlich ein wenig zu eng an der Mosel geworden. Das ist kein Wunder, so ist das Moseltal zwischen Trier und Koblenz in der Tat bezaubernd und bietet eine ganze Menge. Angefangen von alten römischen Bauten über spektakuläre Wanderwege und Klettersteige bis hin zu den viel zu langen Abenden mit einem Glas Wein vermisst man fast gar nichts. Zahlreiche Winzer haben das für sich erkannt und bieten daher auch kleine Flächen für Wohnmobiltouristen an, wo man gleich neben den Rebstöcken den Blick auf die Mosel genießen kann.

wohnmobil im moseltal

 

Doch es gibt eben auch sehenswerte Erlebnisse abseits der Mosel, die nur einen kurzen Abstecher erfordern und deutlich mehr Ruhe versprechen als den überfüllten Rummel beispielsweise in Cochem oder in Beilstein. Ach, und wo gerade das Stichwort Beilstein fällt. Nur sieben Kilometer Luftlinie sind es von dem Moselörtchen abseits des Flusses, bis man im Hunsrück den kleinen und deutlich unbekannteren Ort Mörsdorf erreicht. Dort fließt zwar nicht die Mosel aber der Mörsdorfer Bach. Und der bildet ein wunderschön bewaldetes Tal, das man unbedingt gesehen haben muss – und zwar von der Hängeseilbrücke Geierlay.

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Ganz hyggelig reisen wir heute mit dem Wohnmobil durch Dänemark. Hyggelig steht im Dänischen nicht für die Bergwelt des kleinen Landes, die ohnehin recht überschaubar ist, sondern vielmehr für ein Lebensgefühl. Wenn der Däne von hyggelig redet, dann meint er eine gewisse Gemütlichkeit.
Gemütlich und entspannt lässt sich Dänemark sehr gut mit dem Wohnmobil erkunden. Zu sehen gibt es unterwegs vor allen Dingen Natur, Küste, Strände, das Meer, Architektur, interessante Städte und Geschichte. Nur mit Bergen wird es – wie gesagt – etwas eng, aber dazu später mehr.

Dnenlandschaft an der NordseeDas erste Highlight während einer Rundreise befindet sich im Südwesten des Landes und grenzt direkt an die Insel Sylt. Die Insel Rømø, die übrigens auch von Sylt aus mit einer Fähre zu erreichen ist, bietet einen endlos scheinenden Strand, der zudem mit dem Wohnmobil befahren werden kann. Er verlockt sogar dazu, dort übernachten zu wollen. Doch ich kann aus eigener Erfahrung versichern, dass dies keine gute Idee ist und ein Loch in die Urlaubskasse reißen kann, um die örtlichen Ordnungsbehörden mit einer unfreiwilligen Spende zu unterstützen. Auch sollte man natürlich gut aufpassen, welche Strandabschnitte man befährt. Schon manch einer musste mit fremder Hilfe aus dem Sand geborgen werden.

Auf dem Festland reist es sich wunderbar entlang der Nordseeküste. Die kleine Altstadt von Ribe gehört zur ältesten Stadt des Landes und auf jeden Fall einen kurzen, gemütlichen Spaziergang wert. In Esbjerg wiederum hält man es so, wie die riesige Kunstskulptur es vormacht. Der Mensch am Meer, so der Name einer Skulpturengruppe. Sie stellt vier übergroße Menschen dar, die weit auf das Meer hinausblicken.

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Für mich als Ruhrgebietler liegt die Region des Niederrheins gleich vor der Tür.

Eine ebene Landschaft auf der anderen Rheinseite, die zu Radtouren und auch Wanderungen einlädt. Ideal, um mal mit dem Wohnmobil ein Wochenende dort zu verbringen. Genauso haben meine Frau und ich das vor kurzer Zeit mal wieder gemacht.

wohnmobilstellplatz in wachtendonk

Schon oft waren wir natürlich am Niederrhein unterwegs und wir erinnern uns gerne zurück an die völlig ruhige Nacht in unserem VW-Bus auf dem Wohnmobilstellplatz in Schenkenschanz. Der Stellplatz besteht eigentlich nur aus einem kleinen Parkplatz. Und Schenkenschanz? Das ist eines der drolligsten Dörfer, die man sich vorstellen kann. Es gehört zu Kleve, befindet sich aber mitten in einem Naturschutz- und Überschwemmungsgebiet des Rheins. Doch die besiedelte Fläche befindet sich etwas erhöht und ist mit einer Hochwasserschutzmauer umgeben. Das wirkt beinahe so wie ein mittelalterliches Städtchen. Heute gibt es aber nur noch selten so ein Hochwasser, dass der Ort komplett vom Rhein umschlossen ist. Für Wohnmobilfahrer ist das zudem besser so, denn der Stellplatz befindet sich außerhalb der Schutzmauer.

Aber das war damals. Dieses Mal reisten wir etwas weiter südlich und weniger am Rhein, sondern mehr an der niederländischen Grenze entlang. Wir übernachteten in Wachtendonk auf dem kleinen, kommunalen Stellplatz direkt an der Nette. Der Platz bietet neben einer Ver- und Entsorgung nicht allzu viel. Aber vor allen Dingen Ruhe, und das direkt am Rande der Altstadt. Das ist doch was.

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orkney shetland1In den letzten Jahren hat sich Schottland zu einem sehr beliebten Reiseziel für Wohnmobilfahrer entwickelt. Im Jahr 2016 erschien im Bruckmann-Verlag mein Reiseführer (www.dieweltenbummler.de ) zu diesem Thema, der wegen der großen Nachfrage schon bald in die zweite Auflage ging. Auch meine beiden sehr ausführlichen Reiseberichte auf meiner Homepage wurden schon mehrere hundert Mal als pdf-Datei erwünscht. In manchen Wochen dachte ich schon, dass es in Schottland sehr voll werden würde. Dem ist natürlich nicht so und außerdem gibt es auch noch in Schottland abgelegene Ecken, die nur von wenigen deutschen Wohnmobilfahrern angesteuert werden.
Das liegt ganz sicher nicht an der Attraktivität, denn die ist mehr als gegeben, sondern vielmehr an dem Zeitaufwand, den man mitbringen muss, um die Inselgruppen der Orkneys- und der Shetland-Inseln zu bereisen. Immerhin liegen zumindest die Shetlands weit draußen in der Nordsee. Doch auch für die Orkney-Inseln muss man immerhin bis zur Nordspitze Großbritanniens fahren.

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